Infomaterial


Europas Bürger sind gegen grausame Tierversuche

Anlässlich der Novellierung der EU-Tierversuchsrichtlinie* hat die Europäische Koalition zur Beendigung von Tierversuchen (ECEAE) eine öffentliche Umfrage** in sechs Mitgliedsstaaten in Auftrag gegeben.

Die Ergebnisse machen deutlich: Der überwiegende Teil der Bevölkerung steht Tierversuchen ablehnend gegenüber. So wollen die meisten Befragten nicht, dass Tiere in Experimenten starken Schmerzen und Leiden ausgesetzt sind. Außerdem stimmten die meisten für eine größere Transparenz bei Tierversuchen.

Ergebnisse der Umfrage

  • 81% der Befragten sind der Ansicht oder überwiegend der Ansicht, dass die neue Tierversuchsrichtlinie alle Tierversuche verbieten soll, die bei Affen Schmerzen oder Leiden hervorrufen.
  • 79% der Befragten sind dafür oder überwiegend dafür, dass die neue Richtlinie alle Tierversuche verbieten soll, die keinen Bezug zu ernsten oder lebensbedrohlichen menschlichen Krankheiten haben.
  • 84% der Befragten sind dafür oder überwiegend dafür, dass die neue Richtlinie alle Tierversuche - unabhängig von der Tierart - verbieten soll, die mit schweren Schmerzen oder Leiden für die Tiere einhergehen.
  • 80% der Befragten sind dafür oder überwiegend dafür, dass alle Informationen zu Tierversuchen öffentlich zugänglich gemacht werden, ausgenommen vertrauliche Daten sowie Informationen, die Rückschlüsse auf die Forscher und deren Arbeitsplätze zulassen.
  • 73% der Befragten sind dagegen oder überwiegend dagegen, dass die neue Tierversuchsrichtlinie Tierversuche erlaubt, die bei Katzen Schmerzen oder Leiden hervorrufen.
  • 77% der Befragten sind dagegen oder überwiegend dagegen, dass die neue Tierversuchsrichtlinie Tierversuche erlaubt, die bei Hunden Schmerzen oder Leiden hervorrufen.

* Richtlinie des Rates 86/609/EWG vom 24. November 1986 zum Schutz der für Versuche und andere wissenschaftliche Zwecke verwendeten Tiere
** Die Umfrage mit 7.139 Erwachsenen wurde von YouGov vom 24. Februar bis 4. März 2009 Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, der Tschechischen Republik und Schweden durchgeführt. Die Anzahl der Befragten wurde anhand der Bevölkerungszahl des jeweiligen Landes berechnet und ist repräsentativ für das jeweilige Land. Die Umfrage erfolgte online, wobei nur eingeladene Personen teilnehmen konnten.

Weiterführende Informationen

Wie kann ich helfen?

Der Entwurf des Parlamentes wurde zur weiteren Beratung an den Ministerrat weitergeleitet.

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